Was ist Hypnose?

“Cogito ergo sum.”

René Descartes

“Ich denke, also bin ich.” Wenn es doch nur so einfach wäre…

Schon seit langem ist bekannt, dass nur ein geringer Teil unseres Verstandes uns völlig bewusst ist. Wie bei einem Eisberg ist der größte Teil unter Wasser – das Unbewusste. Hier werden Entscheidungen getroffen, noch bevor wir uns klare Gedanken dazu gemacht haben. Das war und ist überlebenswichtig, um schnell und effektiv zu reagieren. Diese automatischen Prozesse sind jedoch nicht immer und in allen Situationen gewünscht.

Mit dem Verstand haben wir wenig Einfluss auf diese Regeln – wie uns allen bewusst ist – wenn wir versuchen, etwas an uns zu verändern. In einem hypnotischen Zustand (auch Trance genannt) ist der Zugriff auf eben diese Regeln möglich. Gewünschte Veränderungen und Anpassung von Verhaltensmustern lassen sich so umsetzen, solange diese im Einklang mit den eigenen Werten und Wünschen stehen.

Dabei ist Hypnose ein natürlicher Zustand: Jeder kennt das Gefühl der entspannten Konzentration bei einem spannenden Film oder Buch. Oft sind beim Autofahren oder beim Joggen auf einmal wieder einige Kilometer vergangen, ohne dass man es bewusst wahrgenommen hat. Diese und ähnliche Effekte sind vollkommen natürlich und ungefährlich.

Sie verstehen jetzt auch, dass Hypnose nichts mit Schlafen zu tun hat. Der Verstand ist absolut wach und klar. Auf der anderen Seite ist der Körper und der Geist auch völlig entspannt. Daher wird dieser ressourcenreiche Zustand auch als sehr angenehm und erholsam wahrgenommen. Da Hypnose kein Schlaf ist, besteht auch kein Risiko nicht mehr aufwachen zu können. Sollten keine weiteren Impulse durch den Hypnotiseur erfolgen, beendet der Klient von selbst nach einer entspannten Zeit seine Trance.

Auch wenn man derart entspannt ist, ist man dennoch Herr über seinen Verstand. Niemand wird sich unter Hypnose zu etwas zwingen lassen, dass im Widerspruch zu den eigenen Werten und Zielen steht. Auch sind alle Geheimnisse sicher, denn auch unter Hypnose kann man selbstverständlich nicht nur reden, sondern auch schweigen (oder sogar lügen). Die Hypnose lässt sich auch zu jedem Zeitpunkt durch den Klienten beenden. Dieses abrupte Unterbrechen ist zwar nicht schädlich, zerstört aber den entspannten Zustand und unterbricht den gesamten Prozess.

Grundsätzlich ist jeder Mensch hypnotisierbar, wenn er sich auf den Prozess einlassen möchte. Das ist auch der große Unterschied zu einer medizinischen Narkose, bei der man sich nicht dagegen wehren kann. Es gibt suggestiblere Menschen, die sich also leichter auf eine Hypnose einlassen. Das ist allerdings kein Zeichen von mangelnder Intelligenz oder fehlender Willensstärke, viel eher zeigt sich hohe Kreativität, Konzentrationsvermögen und die Fähigkeit sich zu Entspannen.

Die Rolle eines Hypnotiseurs ist die eines Trainers, der den Sportler begleitet und anleitet, aber das gewünschte Ziel kann dieser nur allein erreichen. Solange der Klient sich auf die Suggestionen (to suggest: (englisch) vorschlagen) des Hypnotiseurs einlässt, können die Beiden wie ein erfolgreiches Team das gewünschte Ziel erreichen und das oft deutlich schneller und erfolgreicher als mit vielen anderen Techniken.

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“Wenn etwas unmöglich erscheint, dann müssen wir es mit Hypnose machen.” 

Richard Bandler